07.11.2025 | DRK-Kreisverband

Hänsel und Gretel im Roten Kreuz und anderswo

Hänsel und Gretel ist eines der populärsten Märchen der Gebrüder Grimm, und ein Zusammenhang zum Roten Kreuz mag auf den ersten Blick erstaunen. Die Ausstellung „Hänsel und Gretel im Roten Kreuz und anderswo“ hat zum einen die Rezeption des Märchens in ihren unterschiedlichen Ausprägungen zum Thema: Ausgaben, filmische und musikalische Adaptionen, Gegenständliches. Zum anderen werden Verbindungen zum Roten Kreuz aufgezeigt.

Bereits mehrfach war das allseits bekannte Märchen Thema von Wohlfahrtsmarken zugunsten des Roten Kreuzes. Dokumente aus dem Archiv der Deutschen Post dokumentieren ihren Gestaltungs- und Herstellungsweg. Im Jahr 1972 erschien die Satire „Hänsel, Gretel und das Rote Kreuz“ des israelischen Autors Ephraim Kishon. In satirischer Überspitzung übt er – im Anschluss an eine Flugzeugentführung im selben Jahr – harsche Kritik an den Grundsätzen des Roten Kreuzes, insbesondere Unparteilichkeit und Neutralität. Kishon kleidet seine Kritik in die Grimm’sche Märchenerzählung.

Veranstaltungsort:
Haus des Ehrenamts
Neue Parkstraße 18
14943 Luckenwalde
Montag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr
Freitag 8 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung
Eintritt frei

Eröffnung:
30. November 2015, 11 Uhr
Lesung mit Elisabeth Herzog-von der Heide „Hänsel, Gretel und das Rote Kreuz“

Finissage:
9. Januar 2026, 17 Uhr
Dr. Johannes Richert
„Die Grundsätze des Roten Kreuzes“

Zur Eröffnung der Ausstellung am Vormittag des ersten Adventsonntags liest Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide die Satire von Ephraim Kishon. Zur Finissage am 9. Januar 2026 wird der Konventionsbeauftragte des DRK-Landesverbands Brandenburg, Dr. Johannes Richert, über die Grundsätze des Roten Kreuzes sprechen und dabei auch Ephraim Kishons Interpretation einordnen.

Kontakt:
Rainer Schlösser,
Telefon: 0151-15591977
museum(at)drk-fs.de

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