Bereits mehrfach war das allseits bekannte Märchen Thema von Wohlfahrtsmarken zugunsten des Roten Kreuzes. Dokumente aus dem Archiv der Deutschen Post dokumentieren ihren Gestaltungs- und Herstellungsweg. Im Jahr 1972 erschien die Satire „Hänsel, Gretel und das Rote Kreuz“ des israelischen Autors Ephraim Kishon. In satirischer Überspitzung übt er – im Anschluss an eine Flugzeugentführung im selben Jahr – harsche Kritik an den Grundsätzen des Roten Kreuzes, insbesondere Unparteilichkeit und Neutralität. Kishon kleidet seine Kritik in die Grimm’sche Märchenerzählung.
Veranstaltungsort:
Haus des Ehrenamts
Neue Parkstraße 18
14943 Luckenwalde
Montag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr
Freitag 8 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung
Eintritt frei
Eröffnung:
30. November 2015, 11 Uhr
Lesung mit Elisabeth Herzog-von der Heide „Hänsel, Gretel und das Rote Kreuz“
Finissage:
9. Januar 2026, 17 Uhr
Dr. Johannes Richert
„Die Grundsätze des Roten Kreuzes“
Zur Eröffnung der Ausstellung am Vormittag des ersten Adventsonntags liest Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide die Satire von Ephraim Kishon. Zur Finissage am 9. Januar 2026 wird der Konventionsbeauftragte des DRK-Landesverbands Brandenburg, Dr. Johannes Richert, über die Grundsätze des Roten Kreuzes sprechen und dabei auch Ephraim Kishons Interpretation einordnen.
Kontakt:
Rainer Schlösser,
Telefon: 0151-15591977
museum(at)drk-fs.de