14.06.2022 | DRK-Kreisverband

Eine Ausstellung zum 200. Geburtstag der Begründerin der modernen Krankenpflege

Am 12. Mai 1820 wurde die englische Krankenschwester Florence Nightingale geboren. Im eigentlichen Jubiläumsjahr vor zwei Jahren konnte ihr Geburtstag Corona bedingt weder in London noch in Luckenwalde gefeiert werden. Nun wird er nachgeholt.

Ihre ersten Ausbildungsschritte tat Florence Nightingale ab 1850 in Kaiserswerth bei Düsseldorf; in ihrer Heimat Großbritannien war das damals noch nicht möglich. Kurz danach reiste sie als Krankenschwester in die Türkei. Dort versorgte sie in einem Lazarett der Engländer die verwundeten Soldaten des Krimkriegs, der gerade auf der anderen Seite des Schwarzen Meeres tobte. Mit ihren Erfahrungen aus dieser Tätigkeit kehrte sie nach London zurück, machte vehement auf die Missstände im militärischen Sanitätswesen und in der Krankenpflege aufmerksam und gründete ihre eigene Krankenpflegeschule. Florence Nightingale gilt als die Begründerin der modernen Krankenpflege. Ihr Geburtstag, der 12. Mai, ist heute der „Internationale Tag der Krankenpflege“. Mit der nach ihrem Tod gestifteten Florence-Nightingale-Medaille zeichnet das Internationale Komitee vom Roten Kreuz seit 1920 verdiente Krankenschwestern, seit einigen Jahren auch Krankenpfleger aus.

Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die verschiedenen Stationen, Wirkungsorte und Tätigkeitsbereiche von Florence Nightingale sowie ihr Nachleben in der Gegenwart. Alle Sinne der Besucher sind gefordert: Nicht nur kann man Objekte betrachten und Hintergrundinformationen nachlesen, auch Florence Nightingales Stimme ist zu hören und ihr Lieblingsduft zu riechen.

Nach der Eröffnung am 17. Juni ist die Ausstellung des Rotkreuz-Museums bis zum 16. September 2022 von montags bis freitags im Luckenwalder Haus des Ehrenamts zu den üblichen Geschäftszeiten (und außerhalb nach Vereinbarung) zu sehen.

Kontakt: Rainer Schlösser; 0151 15591977, museum(at)drk-fs.de

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